Bürger:innen sind in Deutschland bei Planung und Gestaltung des öffentlichen Raums zu wenig beteiligt, sagt unser Gast. Unsere Kollegin meint, dass dabei u.a. die feministische Perspektive fehlt. Und Host Steffi Rohde schaut nach Großbritannien.
Damit beschäftigt sich unser Meinungspodcast heute im Detail:
Die Ausschreitungen eines wütenden Mobs in Großbritannien nach dem Mord an drei Mädchen haben mit Spekulationen um den Migrationshintergrund des mutmaßlichen Täters zu tun. Für Host Steffi Rohde ein Beispiel dafür, dass die Nennung der Herkunft immer gut begründet sein muss - auch in Deutschland. (01:02)
In unserer Sommerserie über die Nutzung des öffentlichen Raums geht es heute um Bürgerbeteiligung. Anders als z.B. in den Niederlanden entscheiden in Deutschland die Stadtplaner*innen noch zu häufig von oben herab, sagt Jelena Gregorius, Beraterin für Beteiligungsprozesse. (04:36)
Zu den Menschen, deren Perspektive stärker bei der Planung des öffentlichen Raumes berücksichtigt werden müsste, gehören ganz klar: alle Frauen, meint Kollegin Mithu Sanyal. (16:10)
Unsere Community bewegt, dass die Interessen von Menschen, die auf Autos angewiesen sind, bei der Planung von autofreien Innenstädten nicht genügend berücksichtigt werden. Wir freuen uns über Ihr Feedback: Schicken Sie uns eine Mail an politikum@wdr.de oder eine Sprachnachricht an 0172-253 00 42. Meinungen aus der Community greifen wir täglich im Podcast auf.
Und zum Schluss lobt Host Steffi Rohde die positive Kraft der olympischen Spiele. Bestes Beispiel dafür ist neben freudetrunkenen Reporter*innen ein koreanisches Selfie... (21:44)