Du lebst in Deutschland, arbeitest auf Deutsch und dein Alltag findet fast nur noch hier statt. Doch dann rufst du zu Hause an und plötzlich fehlen dir die Worte – in deiner eigenen Muttersprache. In dieser Folge sprechen wir über das schmerzhafte, aber faszinierende Gefühl, wenn die Erstsprache langsam „einstaubt“. Warum fühlt man sich manchmal wie ein Verräter an der eigenen Kultur, wenn man nach Wörtern suchen muss? Wir sprechen über Identität, das Leben zwischen den Sprachen und das Gefühl, nirgendwo mehr zu 100 % „perfekt“ zu sprechen.